ESG Gensungen/Felsberg

Die Tradition ist der ESG Gensungen/Felsberg eine Verpflichtung. Seit 1994 hat man einen Kurs eingeschlagen, um an die erfolgreiche Vergangenheit anzuknüpfen.

  • 1994/1995: 2. Platz Oberliga
  • 1995/1996: Hessenmeister und Aufsteiger in die Regionalliga
  • 1996/1997: Südwestdeutscher Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga
  • 1997/1998: 15. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 1998/1999: 7. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 1999/2000: 3. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2001/2002: 6. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2002/2003: 6. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2003/2004: 7. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2004/2005: 12. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2005/2006: 10. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2006/2007: 15. Platz 2. Bundesliga Süd
  • 2007/2008: 18. Platz 2. Bundesliga Süd (Abstieg in die Regionalliga Südwest)
  • 2008/2009: 3. Platz Regionalliga Südwest
  • 2009/2010: 2. Platz Regionalliga Südwest (Qualifiziert für die Neue 3. Liga)
  • 2010/2011: 3. Platz 3. Liga Ost
  • 2011/2012: 9. Platz 3. Liga Ost
  • 2012/2013: 14.Platz 3.Liga Ost (Abstieg Oberliga)
  • 2013/2014: 8. Platz Oberliga 
  • 2014/2015: 8. Platz Oberliga
  • 2015/2016: 6. Platz Oberliga

Die HSG Gensungen/Felsberg wurde 24. Mai 1990 gegründet und ging aus den Handballabteilungen der Vereine TSV Jahn Gensungen und Eintracht Felsberg hervor. Im Juli 2013 wurde der Verein zu ESG Gensungen/Felsberg umbenannt. Dies wurde notwendig, weil der Verein eine Jugendspielgemeinschaft mit Böddiger, Melgershausen und Brunslar gegründet hat, die JSG Dreiburgenstadt heißt. Der HHV (Hessischer Handball Verband) hat eine Regelung dafür, dass Spielgemeinschaften, die in der Jugend eine erneute Spielgemeinschaft bilden, den Namen ändern müssen, auch wenn die Erwachsenenabteilung des Vereins nichts mit der Fusion zu tun hat. Dadurch entstand der Name ESG (Erwachsenen Spiel Gemeinschaft).

Seit 1994 hat die HSG einen Kurs eingeschlagen, um an die Vergangenheit anzuknüpfen. Unter Dr. Günter Böttcher als Trainer wurde eine Mannschaft aufgebaut. 1996 stieg die HSG als Hessenmeister in die Regionalliga auf. Im darauffolgenden Jahr wurde die HSG Südwestdeutscher Meister und stieg in die 2. Bundesliga auf. Nach dem knapp erreichten Klassenerhalt in der ersten Zweitligasaison[4], etablierte sich die HSG in der Folge in der vorderen Tabellenhälfte. Der vierte Tabellenplatz 1999/2000 bedeutete das bislang beste Abschneiden in der 2. Bundesliga.[5] Erst 2004/05 schloss Gensungen wieder in der unteren Tabellenhälfte ab[6], ebenso ein Jahr später.[7] In der Saison 2006/07 gelang der HSG mit dem viertletzten Platz nur knapp der Klassenerhalt und ging 2007/08 in das 15. Jahr der Zweitklassigkeit, das gleichzeitig das vorerst letzte Jahr in dieser Klasse war – die HSG war mit 5 Punkten Rückstand auf den 17. Platz als Tabellenletzter abgestiegen. In der Saison 2008/2009 wurde sie in der Regionalliga Südwest Dritter. Nach einer makellosen Hinrunde mit 30:00 Punkten folgte ein Rückschlag in der Rückrunde. Der Ausfall von Toptorjäger Carsten Göbel in der Hinrunde (Kreuzbandriss) konnte auf Dauer nicht kompensiert werden. Am Ende hatte die Mannschaft 46:14 Punkte und belegte den 3. Platz. In der Saison 2009/10 belegte man einen starken 2. Tabellenplatz und qualifizierte sich für die neue 3.Bundesliga, in der man in der Oststaffel in der Saison 2010/11 den 3.Tabellenplatz belegte. Im nächsten Jahr kam man nicht über einen Mittelfeldplatz hinaus. 2011/12 stand der 9.Platz zu Buche. Die Saison 2012/13 war die bisher schwierigste für die HSG. In einer schwierigen Saison spielte man die ganze Saison über um den Klassenerhalt und hatte am letzten Spieltag gegen Tabellennachbar Auerbach die Chance zum Klassenerhalt. Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren klar: Der Gewinner bleibt in der Liga, der Verlierer steigt ab. Das Spiel ging 30:30 aus und die HSG war damit abgestiegen. Seit der Saison 2013/2014 spielt die ESG nun in der Oberliga Hessen.