Handball-Oberliga: ESG Gensungen/Felsberg ist auf dem Vormarsch

Bilanz in Zahlen

Die Handballer der ESG Gensungen/Felsberg trainieren hart für die verbleibenden zwölf Spiele in der Oberliga. Am 2. Februar geht es mit dem Heimspiel gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden weiter.

Als Tabellenzweiter mit 21:7-Punkten hinter der TSG Offenbach-Bürgel (22:6) bietet sich dem Team von Trainer Arnd Kauffeld die Chance, bis zum Schluss um die Meisterschaft mitzumischen und auf die Relegationsspiele zu hoffen, die der Erste am Ende bestreitet. Eine Zwischenbilanz in Zahlen.

0 Verletzungssorgen plagten die ESG,

Keine Langzeitverletzten, maximal ein paar Blessuren und Wehwehchen. Was ein Grund ist, warum der Kader im Vergleich zum fünften Platz in der vergangene Runde an Breite gewinnen konnte und Trainer Arnd Kauffeld auf die beste Bank der Liga bauen kann.

1 Traumtor gelang Marc Lauterbach beim 30:29 gegen den TV Kirchzell zum Abschluss des Jahres 2018.

 Mit einer Harpune hinweg über den verdutzten TV-Schlussmann Tobias Jörg. Das brachte die Hölle Nord zum Kochen – und ist nun beim Online-Portal Handball-Nordhessen zum Tor des Jahres auf Facebook nominiert.

4 Auswärtsspiele gewann Gensungen nach einem Rückstand von drei oder mehr Toren.

 Beim TV Büttelborn wurde aus einem 7:10 ein 39:31, bei der TSG Münster aus einem 7:12 ein 26:25, bei der HSG Wettenburg aus einem 11:17 ein 29:25 und bei der MSG Umstadt/Habitzheim aus einem 8:12 nach einem historischen 10:0-Lauf sogar ein 34:28.

10 Siege in Serie gilt es 2019 fortzusetzen. 

So erfolgreich waren die Handballer aus Gensungen und Felsberg zuletzt 2008/09 in der Regionalliga Südwest als sie noch als HSG aufliefen. Regie führten damals die Trainer Dragos Negovan, der aktuell pausiert, und Detlef Kleinmann, der seit 2017 Torwarttrainer bei Frauen-Erstligist HSG Bad Wildungen Vipers ist. Damals auf der Platte: Der heutige Manager Michael Stahl im Tor und Spielmacher Benedikt Hütt versehen noch mit Talent-Status.

24,38 Jahre betrug der Altersdurchschnitt zum Saisonauftakt am 14. September. 

Und es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass der ewig junge Benedikt Hütt nun mit 31 der Älteste ist vor Jan Pollmer, der zwei Wochen jünger ist. Nesthäkchen mit 21 ist Kreisläufer Maik Gerhold.

105 Tore sind Heinrich Wachs bereits gelungen.

 Der 21-Jährige hat den Sprung vom Landesligisten HSG Twistetal auf Anhieb geschafft und liegt sensationell auf dem vierten Platz der Torjägerliste. Der nervenstarke Rechtshänder ist im Rückraum und auf Linksaußen eine Waffe – und auch der neue Sportwetten-Beauftragte der ESG. Denn im HNA-Interview vor dem Derby gegen die MT II tippte er auf ein 31:26. So ging’s dann auch aus.

423 Treffer hat Gensungen/Felsberg bislang gelandet. 

Das sind 30,21 im Schnitt und Liga-Bestwert. Möglichen machen dies Senkrechtstarter Wachs (105/34), Jan Hendrik Otto (54/7), Vince Schmidt (47/2), Franco Rossel (40), Christoph Koch (39), Jannis Kothe (34), Cornelius Feuring (28), Maik Gerhold (25), Benedikt Hütt (19), Jan Pollmer (12), Tim Schneider (10), Torhüter Lauterbach (5 !), Niklas Vaupel (4) und Christian Rohde (1).

441,43 ist der Zuschauerschnitt bislang in der Gensunger Kreissporthalle.

 Top-Wert waren 750 lautstarke Anhänger im Derby gegen die MT Melsungen II. Damit sind es durchschnittlich fast exakt 50 Fans mehr in der Hölle Nord als am Ende der vergangenen Serie (391,61).

63 075 ist die Postleitzahl von Offenbach.

 Dort gastiert die ESG im ersten Auswärtsspiel des Jahres am 10. Februar zum Gipfeltreffen bei der TSG Offenbach-Bürgel, gegen die es im Hinspiel eine 27:29-Niederlage gab. Im Rückspiel will der Fanclub Hölle Nord alles grün-gelb machen und setzt einen Fanbus ein. Ansprechpartner ist Lars Ude, Tel.: 01 70 /24 47 51 1.

Teilen Sie diese Neuigkeit in Ihrem Netzwerk