Gensunger 31:25-Paukenschlag zum Auftakt in Bruchköbel

Erster Sieg im ersten Spiel

Bruchköbel – Was für ein Saisonauftakt für die ESG Gensungen/Felsberg! Bei der hochgehandelten SG Bruchköbel landete der heimische Handball-Oberligist einen 31:25 (13:11)-Erfolg.

Der laut Arnd Kauffeld auf das Konto einer bärenstarken Deckung ging. „Das war der Schlüssel zum Erfolg“, erklärte der Coach der Edertaler.

Die erwischten einen guten Start und hatten alle Gegenspieler im Griff. Bis auf einen: SG-Spielmacher Hrvoje Batinovic, kroatischer Neuzugang der Südhessen vom Drittligisten Groß Bieberau, der bis zum 3:5 (9.) alle Tore der Gastgeber erzielte. Der ehemalige Oberliga-Torschützenkönig hatte es auf die Nahtstellen der Gensunger 6:0-Abwehr abgesehen. Und bis zum 10:10 (23.) auch Erfolg damit, als er zumindest Nebenmann Sergej Zutic einige Male gut in Szene setzen konnte. Der nach 20 Minuten eingewechselte zweite prominente „Neue“ des Drittliga-Absteigers, Josip Kezic aus der ersten tschechischen Liga, blieb dagegen blass.

Auch weil sich die Gäste sich nochmals steigerten, die Defensivarbeit immer kompakter verrichteten und in der Offensive ihre Angriffe geduldig und konsequent ausspielten. Besonders treffsicher präsentierte sich die rechte Seite mit Cornelius Feuring und Jan Hendrik Otto. Der Lohn: eine 13:11-Halbzeitführung, an der auch der Torwart Marc Lauterbach seinen Anteil hatte.

Und trotzdem Lukas Voss nach der Pause weichen musste. „Ich wollte einen neuen Akzent setzen“, begründete der ESG-Coach diese Maßnahme. Ein Akzent, der saß. Denn der 17-jährige Neuzugang hielt gleich die ersten drei Bälle und war damit maßgeblich an einem vorentscheidenden 5:0-Lauf zum 11:18 (34.) beteiligt. Dabei stellte auch der ebenfalls eingewechselte Max Lippold seine Gegenstoßqualitäten unter Beweis.

Beim 12:20 (39.) schien die Partie bereits gelaufen, obwohl die Gastgeber alles versuchten, um noch mal heran zu kommen. Doch Gensungen hatte stets die passende Antwort. Besonders Mike Gerhold am Kreis und - mit seinen Durchbrüchen aus dem Rückraum - Torschützenkönig Heinrich Wachs. Und die eigene Abwehr ließ auch nicht locker.

 

Von Ralf Ohm

Teilen Sie diese Neuigkeit in Ihrem Netzwerk