Abschied von Pollmer, Schneider und Herwig beim letztem Gensunger Saisonspiel

ESG trifft am Samstag um 19.30 Uhr auf den TuS Dotzheim

Gensungen – Wer den Handballern der ESG Gensungen/Felsberg innerhalb der kommenden vier Monate bei einem Punktspiel zusehen möchte, der muss sich am Samstag auf den Weg zur Kreissporthalle machen. Die Oberligapartie gegen den TuS Dotzheim ist die letzte in dieser Saison.

Beim Saisonfinale stehen drei Spieler im Blickpunkt, die der ESG in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehen werden: Jan Pollmer, Tim Schneider und Martin Herwig.

Mit 31 ist Linksaußen Jan Pollmer eigentlich nicht zu alt für eine weitere Saison in der Oberliga, aber auch für Pollmer hat ein Tag nicht mehr als 24 Stunden. „Ich muss jetzt andere Prioritäten setzen“, sagt der Einzelhandelskaufmann, der immer stärker in die Arbeit eingebunden ist, die im familieneigenen Waberner Lebensmittelmarkt anfällt.

Tim Schneider ist zwar erst 23, aber auch bei dem Linkshänder im rechten Rückraum, der auch auf rechtsaußen aushelfen kann, genießt das berufliche Fortkommene Priorität. Schneider wird nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Kassel eine Arbeitsstelle antreten und zudem an manchen Abenden und Samstagen in Frankfurt ein berufsbegleitendes Studium absolvieren.

Gegen Dotzheim gefordert

Martin Herwig dagegen will sich den Konkurrenzkampf unter drei Torhütern nicht antun. „Ich habe es akzeptiert, hinter Marc Lauterbach die Nummer zwei zu sein. War dann aber nicht glücklich zu erfahren, dass die ESG auch noch einen dritten Torwart verpflichten will“, sagt der 28-Jährige. Herwig will seine Karriere fortsetzen, noch offen ist wo.

Auch für den TuS Dotzheim geht es beim Saisonfinale um nichts mehr. Nach einem für einen Aufsteiger fantastischen Start hat die Rückrunde nicht gehalten, was die Hinserie versprochen hatte. Hans-Josef Embs begründet den Leistungsabfall hauptsächlich mit „Verletzungspech“. Trotz des Umbruchs, der den Dotzheimern bevorsteht, weil nicht weniger als zehn Spieler den Verein verlassen werden, blickt der Trainer optimistisch auf die kommende Saison und sagt: „Wir werden vermutlich nicht die Qualität erreichen, die wir zu Beginn dieser Saison hatten, aber wir werden konkurrenzfähig bleiben.“

von Gerd Brehm (HNA)

 

+++ Ergänzung zum HNA Bericht +++

Leider müssen wir uns bei der ESG am Samstag noch von einem weiteren Spieler verabschieden.

Niklas Vaupel verlässt uns zum Saisonende und wird eine Handballpause einlegen. Erfreulich ist, dass Niklas seine Spielberechtigung bei der ESG belassen möchte, weiter sporadisch Trainingsgast sein wird, und bei Bedarf zur Verfügung steht.

Vielen Dank für deinen Einsatz und alles Gute für die Zukunft Niklas.

 

 

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